Die Finanzleitung geht – und die Nachbesetzung dauert sechs bis neun Monate. In dieser Zeit müssen Monatsabschluss, Bankreporting und Investorenzahlen trotzdem stehen. Wir stellen den Interim CFO, der die Lücke schließt und die Nachfolge einarbeitet.
Der CFO oder Head of Finance hat gekündigt, fällt längerfristig aus oder wurde freigestellt. Die Kündigungsfrist läuft, die Suche hat gerade erst begonnen, und der nächste Abschlusstermin steht bereits im Kalender. Häufig hängen an der Person Dinge, die nirgends dokumentiert sind: der Kontakt zur Bank, die Logik im Forecast, die Absprache mit dem Wirtschaftsprüfer.
Die Geschäftsführung kann die Rolle nicht nebenbei übernehmen, das Team darunter ist operativ gebunden. Jede Woche ohne Führung erhöht das Risiko, dass eine Frist reißt oder eine Zahl ungeprüft nach außen geht.
Der Interim CFO übernimmt die Finanzleitung vollständig – nicht als Beratung, sondern mit Verantwortung für Abschluss, Liquidität, Reporting und Team. Zuerst sichert er die Termine, die nicht warten: Monatsabschluss, Bank- und Investorenreporting, Steuerfristen, laufende Prüfungen.
Danach das, was mit dem Abgang verloren zu gehen droht: Wissen. Bankkontakte, Forecast-Logik, offene Vertragsthemen und Absprachen mit Prüfern werden dokumentiert, damit die Nachfolge nicht bei null anfängt.
Und schließlich die Nachfolge selbst: Anforderungsprofil schärfen, Kandidaten fachlich mitprüfen, Übergabe mit Überlappung organisieren. Das Mandat endet, wenn die neue Person eingearbeitet ist – nicht am Tag ihres Vertragsbeginns.
Profile innerhalb von 24 Stunden, Gespräch, Vertrag. Wenn die Kündigungsfrist noch läuft, gemeinsame Übergabewoche mit der Vorgängerin – der wertvollste Zeitraum des gesamten Mandats.
Abschlusskalender, offene Berichtspflichten, Bankkontakte, laufende Prüfungen. Alles, was in den nächsten 90 Tagen fällig ist, wird sichtbar gemacht und verantwortet.
Der Bereich läuft, das Team hat eine Ansprechperson, Reporting geht pünktlich raus. Parallel entsteht die Dokumentation, die beim Abgang gefehlt hat.
Mitwirkung bei der Auswahl, dann Überlappung von zwei bis vier Wochen mit der neuen Finanzleitung. Das Mandat endet mit dokumentierter Übergabe.
Passende Profile in der Regel innerhalb von 24 Stunden, Start nach Vorstellungsgespräch und Vertragsabschluss – meist innerhalb von ein bis zwei Wochen. Wer die Kündigungsfrist der Vorgängerin nutzt, hat sogar eine überlappende Übergabe.
Sechs bis neun Monate. So lange braucht eine Neubesetzung im Schnitt inklusive Suche, Kündigungsfrist und Einarbeitung. Der Vertrag läuft befristet mit Verlängerungsoption, falls die Suche länger dauert.
Tagessätze zwischen 1.400 und 2.500 Euro, bei uns als Richtwert 1.800 Euro. Drei Tage pro Woche über sechs Monate ergeben rund 140.000 Euro. Zum Vergleich: Eine unbesetzte Finanzleitung kostet in derselben Zeit nichts – bis der Bankbericht zu spät kommt oder der Jahresabschluss nicht testiert wird.
Ja, und das ist oft der wertvollste Teil. Wer die Rolle sechs Monate gemacht hat, weiß besser als jede Stellenbeschreibung, welches Profil das Unternehmen tatsächlich braucht – und kann im Auswahlprozess fachlich mitprüfen.
Dann beginnt das Mandat mit einer Bestandsaufnahme aus den Systemen heraus: offene Abschlüsse, Fristen, Verträge, Bankkontakte. Das dauert zwei bis drei Wochen länger als eine geordnete Übergabe, ist aber Routine.
Meist nicht – Interim ist bewusst befristet. Wer dauerhaft Finanzführung in Teilzeit sucht, findet auf der Seite Externer CFO das passende Modell. Ein Wechsel vom Interim- ins Dauermodell ist im Einzelfall möglich.
Zur Leistung: Interim CFO. Für die kleinere Variante ohne Gesamtverantwortung siehe Head of Finance auf Zeit, die Tagessätze nach Rolle auf der Preisseite.
Begriff dazu im Glossar: Interim CFO.
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