Finance as a Service
für Ecommerce Unternehmen
Optimiere dein E-Commerce-Geschäft mit unseren maßgeschneiderten Finanzdienstleistungen.
Von der Optimierung deiner Cashflows bis zur Skalierung deiner Geschäftsprozesse – wir bieten dir die finanzielle Expertise und Unterstützung, die du benötigst, um in der dynamischen E-Commerce-Landschaft erfolgreich zu sein.

Erfahrung aus 350 Projekten.
Quantifizierbare Erfolge für
CFO as a Service
Setze auf unsere Fachkenntnis im Bereich Finanzen und erlebe, wie wir durch präzise Analysen und maßgeschneiderte Lösungen deinem E-Commerce Unternehmen zu nachweisbarem Erfolg verhelfen.
Unsere Experten arbeiten eng mit dir zusammen, um die finanziellen Prozesse zu optimieren und nachhaltige Ergebnisse zu sichern.
Situation für Finance as a Service
Unser Know How
Unsere Erfahrung aus 350 Projekten umfasst Interim-Mandate und Beratungsprojekte, zum Beispiel die Digitalisierung einer Finanzabteilung. Dazu gehört die Arbeit mit gängigen Finance-Tools – von der Buchhaltung über das Controlling bis zum Reporting.
Bis zu 80 % der Beratungskosten als Zuschuss – wir übernehmen den Antrag
Der Zuschuss beträgt je nach Standort deiner Betriebsstätte 80 Prozent (höchstens 2.800 Euro) oder 50 Prozent (höchstens 1.750 Euro) der förderfähigen Beratungskosten. Gerechnet wird nicht auf die gesamten Projektkosten, sondern auf die Bemessungsgrundlage von höchstens 3.500 Euro. Welcher Satz für deinen Standort gilt, prüfen wir vorab – und wir kümmern uns um den Antrag.
- Wir prüfen deine Förderfähigkeit
- Wir kümmern uns um deinen Antrag
Hier ein Beispiel
Wo drückt es gerade in der Finance?
Unsere Partner & Kooperationen
Sorgfältig ausgewählt, um Synergien zu schaffen, die unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Wir arbeiten Hand in Hand mit führenden Experten und Organisationen zusammen, um innovative Lösungen und außergewöhnlichen Service zu gewährleisten.
Marktplätze und Plattformen
Sobald nicht nur eigene Ware verkauft wird, ändert sich die Finanzlogik grundlegend. Drei Punkte entscheiden darüber, ob die Zahlen belastbar sind.
Fremdgeld sauber trennen
Geld der Verkäufer und eigener Umsatz laufen über dieselben Konten. Ohne saubere Trennung gibt es weder eine belastbare Umsatzzahl noch eine verlässliche Liquiditätssicht.
Provision oder Warenkorb
Ob du als Händler oder als Vermittler auftrittst, bestimmt den Umsatzausweis. Diese Entscheidung prägt Umsatzsteuer, Kennzahlen und jede spätere Bewertung.
Auszahlungen an Verkäufer
Auszahlungszyklen, einbehaltene Beträge und offene Forderungen gehören ins Working Capital – nicht in eine Nebenrechnung neben der Buchhaltung.
Ablauf des CFO as a Service
Erstberatung und Bedarfsermittlung
Der Prozess beginnt mit einem initialen Beratungsgespräch, in dem wir die spezifischen Bedürfnisse und Ziele deines Ecommerce Unternehmens verstehen und analysieren. Auf Basis dieser Informationen entwickeln wir einen individuellen Finanzservice-Plan, der genau auf die Anforderungen und Herausforderungen deines Unternehmens zugeschnitten ist.
Implementierung von Finanzsystemen und -prozessen
Nach Festlegung des Leistungsumfangs führen wir die erforderlichen Finanzsysteme und -prozesse ein. Dies umfasst die Implementierung von Buchhaltungssoftware, das Einrichten von Kontenrahmen und die Integration von Finanzmanagement-Tools, die speziell darauf ausgelegt sind, junge Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen.
Laufende Unterstützung und Optimierung
Wir bieten kontinuierliche Betreuung und regelmäßige Finanzüberprüfungen, um die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens sicherzustellen. Durch laufende Beratung und adaptive Finanzstrategien helfen wir dir, auf Veränderungen im Markt und in deiner Unternehmensentwicklung effektiv zu reagieren und stets optimale finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Was im Finance eines E-Commerce-Unternehmens anders ist
Deckungsbeitrag statt Umsatz
Im Handel sagt der Umsatz wenig. Entscheidend ist, was nach Wareneinsatz, Versand, Retouren, Zahlungsgebühren und Marketing übrig bleibt – und zwar je Produkt und je Kanal. Unternehmen, die diese Rechnung nicht auf Artikelebene führen, skalieren regelmäßig genau die Produkte, die Geld kosten. Der Aufbau einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung ist deshalb fast immer der erste Schritt.
Retouren, Bestände und Working Capital
Retourenquoten gehören nicht nur ins Marketing-Dashboard, sondern als Rückstellung in die Bilanz. Gleichzeitig bindet der Lagerbestand Kapital, das in der Wachstumsphase knapp ist. Die Frage, wie viel Ware bei welchem Wachstum vorfinanziert werden muss, ist eine Liquiditätsfrage und keine Einkaufsfrage – und sie entscheidet häufiger über den Fortbestand als die Marge.
Zahlungsdienstleister und Umsatzsteuer
Abrechnungen von Zahlungsanbietern und Marktplätzen sind Sammelbuchungen mit Gebühren, Chargebacks und Auszahlungsverzögerungen. Sie sauber gegen die Buchhaltung abzustimmen ist Fleißarbeit, die automatisiert werden kann und muss. Dazu kommt der grenzüberschreitende Versand innerhalb der EU mit dem One-Stop-Shop-Verfahren, das die Umsatzsteuer im Bestimmungsland regelt und im Kontenrahmen abgebildet sein will.
Typische Ausgangslagen im Handel
Die Marge stimmt im Shop, aber nicht in der Buchhaltung
Der Shop rechnet mit Listenpreisen, die Buchhaltung sieht Gutschriften, Retouren, Rabattaktionen und Zahlungsgebühren. Die Differenz zwischen beiden Sichten ist häufig zweistellig – und sie entscheidet darüber, ob ein Kanal profitabel ist.
Der Lagerbestand wächst schneller als der Umsatz
Wer Sortimentsbreite aufbaut, bindet Kapital in Artikeln mit geringer Umschlagshäufigkeit. Eine Auswertung nach Umschlag und Deckungsbeitrag je Artikel zeigt binnen weniger Tage, wo Liquidität festliegt.
Marktplatzabrechnungen bleiben unabgestimmt
Auszahlungen von Marktplätzen und Zahlungsanbietern werden als Sammelposten gebucht und nie auf Einzelbelege heruntergebrochen. Damit fehlt die Grundlage für jede belastbare Kanalrechnung.
FAQ
Warum reicht der Umsatz als Steuergröße nicht?
Im Handel sagt der Umsatz wenig darüber aus, ob Geld verdient wird. Entscheidend ist, was nach Wareneinsatz, Versand, Retouren, Zahlungsgebühren und Marketing übrig bleibt – und zwar je Produkt und je Kanal. Wer diese Rechnung nicht auf Artikelebene führt, skaliert regelmäßig genau die Produkte, die Geld kosten.
Warum weicht die Marge im Shop von der in der Buchhaltung ab?
Der Shop rechnet mit Listenpreisen. Die Buchhaltung sieht Gutschriften, Retouren, Rabattaktionen und Zahlungsgebühren. Die Differenz zwischen beiden Sichten ist häufig zweistellig – und sie entscheidet darüber, ob ein Kanal profitabel ist oder nicht.
Wohin gehören Retouren in der Bilanz?
Die Retourenquote ist nicht nur eine Marketingkennzahl, sondern gehört als Rückstellung in die Bilanz. Wird sie dort nicht abgebildet, weist das Ergebnis einen Gewinn aus, der in den Folgemonaten wieder abfließt.
Wie viel Ware muss ich bei welchem Wachstum vorfinanzieren?
Das ist eine Liquiditäts- und keine Einkaufsfrage. Der Lagerbestand bindet Kapital, das in der Wachstumsphase knapp ist. Eine Auswertung nach Umschlagshäufigkeit und Deckungsbeitrag je Artikel zeigt binnen weniger Tage, wo Liquidität festliegt – und wo Sortimentsbreite mehr kostet, als sie einbringt.
Wie stimmt man Zahlungsdienstleister und Marktplätze sauber ab?
Abrechnungen von Zahlungsanbietern und Marktplätzen sind Sammelbuchungen mit Gebühren, Chargebacks und Auszahlungsverzögerungen. Solange sie nie auf Einzelbelege heruntergebrochen werden, fehlt die Grundlage für jede belastbare Kanalrechnung. Die Abstimmung ist Fleißarbeit – und genau deshalb ein Fall für Automatisierung.
Wann lohnt sich Finance as a Service im Handel?
Wenn das Sortiment schneller wächst als der Überblick: mehrere Kanäle, steigender Lagerbestand, Abrechnungen aus verschiedenen Systemen. Oder vor einer Finanzierungsrunde, wenn Deckungsbeitrag und Working Capital nachvollziehbar belegt werden müssen. Im Erstgespräch klären wir Datenlage und nächste Entscheidung.



















