In der Krise entscheidet die Reihenfolge: erst Liquidität sichtbar machen, dann Handlungsspielraum schaffen, dann sanieren. Wir stellen die Finanzführung, die das operativ trägt und die Datenbasis für das Sanierungskonzept liefert.
Die Ertragslage hat sich verschlechtert, die Liquidität wird knapp, oder eine Bank verlangt ein Sanierungskonzept, bevor sie Linien verlängert. Häufig fehlt gleichzeitig genau das, was jetzt gebraucht wird: eine belastbare wöchentliche Liquiditätsvorschau, eine integrierte Planung und eine saubere Historie über drei Jahre.
Der Zeitdruck ist hoch, die Zahl der Ansprechpartner steigt – Banken, Kreditversicherer, Gesellschafter – und die Geschäftsführung ist mit dem operativen Geschäft gebunden.
Der Interim CFO übernimmt zuerst die Liquiditätssteuerung: rollierende Wochenplanung nach der direkten Methode, Priorisierung von Zahlungen, laufende Prüfung von Zahlungsunfähigkeit und drohender Zahlungsunfähigkeit. Das ist die Stufe, ohne die alles Weitere gegenstandslos ist.
Danach die Datenbasis für das Sanierungskonzept: integrierte Planung aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Liquidität, abgestimmte Salden, belegte Einmal- und Sondereffekte. Das Gutachten erstellt ein Wirtschaftsprüfer oder spezialisierter Berater – aber die Zahlen kommen aus dem Unternehmen, und je besser sie stehen, desto kürzer und billiger wird die Erstellung.
Dazu die Kommunikation mit Banken, Kreditversicherern und Gesellschaftern, die in der Krise über den Handlungsspielraum entscheidet.
Liquidität auf Wochenbasis, offene Verbindlichkeiten nach Fälligkeit, Kreditlinien und Sicherheiten, Prüfung der Insolvenzantragsgründe. Ohne dieses Bild ist jede Maßnahme geraten.
Rollierende 13-Wochen-Planung mit wöchentlicher Abweichungsanalyse, Priorisierung von Zahlungen, Ansprache der Kreditgeber.
Integrierte Planung aus Ergebnis, Bilanz und Liquidität, belegte Aufstellung der Einmal- und Sondereffekte, saubere Historie über drei Jahre – die Datenbasis für das Gutachten.
Begleitung der Maßnahmen, laufendes Berichtswesen gegenüber Banken und Gesellschaftern, Dokumentation für die Nachfolge.
Passende Profile in der Regel innerhalb von 24 Stunden. In der Krise ist das der Punkt, an dem sich Verfügbarkeit von Versprechen unterscheidet.
Nein. Das Gutachten kommt vom Wirtschaftsprüfer oder einem spezialisierten Berater. Wir stellen die Datenbasis, ohne die es nicht erstellt werden kann.
Die Liquidität auf Wochenbasis sichtbar machen. Ohne belastbare 13-Wochen-Vorschau lässt sich weder mit Banken sprechen noch die Fortführungsfähigkeit beurteilen.
Der Interim CFO führt den Finanzbereich und trägt dafür die Verantwortung. Die insolvenzrechtlichen Pflichten bleiben bei der Geschäftsführung; die Dokumentation, die sie braucht, entsteht in der Finanzfunktion.
Tagessätze zwischen 1.400 und 2.500 Euro. In Krisenmandaten liegt die Wochenauslastung meist höher als im Regelfall.