13-Wochen-Liquiditätsplanung

Die 13-Wochen-Planung beantwortet die Frage nach der Reichweite des Geldes mit einem Datum statt mit einer Einschätzung. Wir bauen sie auf, fahren den wöchentlichen Takt und übergeben sie danach.

Typische Dauer
2–6 Monate für Aufbau und Übergabe
Typische Auslastung
1–3 Tage pro Woche
Tagessatz ab (Euro)
1400
Tagessatz bis (Euro)
2500

Wann dieser Anlass eintritt

Eine Bank verlangt eine rollierende Liquiditätsvorschau als Auflage, ein Investor erwartet sie im Standardreporting, oder die Geschäftsführung weiß schlicht nicht mehr genau, wie weit das Geld reicht. Vorhanden ist meist eine Jahresplanung, aus dem Ergebnis abgeleitet – und damit für diese Frage ungeeignet.

Der Aufbau ist Projektarbeit über wenige Wochen, der Betrieb danach eine feste wöchentliche Routine.

Was der Interim CFO übernimmt

Der Interim CFO baut die Planung nach der direkten Methode auf: erwartete Zahlungseingänge nach realistischem Zahlungsverhalten statt nach vereinbarten Zielen, Auszahlungen nach Fälligkeit, und alle Pflichtzahlungen vollständig – Sozialabgaben, Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Versicherungen, Tilgung. Diese vergessenen Positionen sind die häufigste Ursache böser Überraschungen.

Dann der wöchentliche Takt: Fortschreibung, Plan-Ist-Abweichung, Szenarien für ausbleibende Eingänge oder verzögerte Finanzierung. Und schließlich das Berichtsformat, das Bank, Gesellschafter oder Investor tatsächlich erwarten.

Sobald die Planung läuft, ist sie übertragbar: Aufbau befristet, Pflege danach intern oder als laufende Leistung.

Ablauf

Woche 1 bis 2: Aufbau

Direkte Methode: erwartete Eingänge aus Forderungen nach tatsächlichem Zahlungsverhalten, Auszahlungen nach Fälligkeit, Pflichtzahlungen vollständig erfasst.

Ab Woche 2: Wöchentlicher Takt

Fortschreibung und Plan-Ist-Abweichung. Die Abweichungsanalyse ist der eigentliche Wert, nicht die Prognose.

Ab Woche 4: Szenarien

Was passiert bei ausbleibendem Zahlungseingang oder verzögerter Finanzierung? Ohne diese Betrachtung lässt sich kein Handlungsspielraum bestimmen.

Laufend: Berichtsformat

Aufbereitung für Bank, Gesellschafter oder Investor – in der Form, die dort erwartet wird.

Häufige Fragen

Warum ausgerechnet 13 Wochen?

Ein Quartal ist kurz genug für wochenscharfe Planung direkt aus Zahlungsströmen und lang genug, um einen Engpass mit Vorlauf zu sehen. Ein Rechtsbegriff ist es nicht – aber Marktstandard.

Reicht nicht die Ableitung aus der Ergebnisplanung?

Für die Jahresplanung ja, hier nicht. Die indirekte Ableitung verschleiert genau die Verschiebungen zwischen den Wochen, um derentwillen die Planung gemacht wird.

Brauchen wir das auch ohne Krise?

In Portfoliounternehmen von Beteiligungsgesellschaften gehört die 13-Wochen-Vorschau vielfach zum Standardreporting. Sie ist das einzige Instrument, das die Frage nach der Reichweite des Geldes mit einem Datum beantwortet.

Was macht die Planung unbrauchbar?

Rechnen mit Zahlungszielen statt Zahlungsverhalten, vergessene Pflichtzahlungen, fehlender wöchentlicher Abgleich und nur eine Version ohne Szenarien.

Wer pflegt sie danach?

Idealerweise das interne Team nach Übergabe. Wo das nicht geht, läuft die Pflege als laufende Leistung weiter.

Steht dieser Anlass bei euch an?

Dreißig Minuten zu Ausgangslage, Rolle und Zeitrahmen. Passende Profile schlagen wir innerhalb von 24 Stunden vor.
Erstgespräch vereinbaren
Oder direkt anrufen: +49 234 47995220
Alle zwölf Mandate ansehen
100% Kostenfrei & Unverbindlich